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Junioren F1 in Stuttgart

Die F1-Junioren der Trainer Mario Galanti und Marco Volmar nahmen am Pfingstturnier in Stuttgart teil, das in Form einer Mini-WM ausgetragen wurde. Trainer Mario Galanti berichtet vom unvergesslichen Erlebnis.

Wir sind am Freitag um 17:40 Uhr in Feuerbach bei Stuttgart angekommen. Der Car brachte uns zuerst zum Nachtquartier im Gynasium, dann zum Fussballplatz, wo wir den Check in gemacht haben. Jedem Team bekam eine Nationalmannschaft zugelost. Wir erhielten die serbische Flagge. Um 19:30 Uhr wurden an der Eröffnungsfeier alle Teams vorgestellt, was bei den Kindern super ankamm.

Nach der Eröffnung machten wir uns auf den weg zum Platz auf dem wir unser erstes Spiel gegen Kroatien austrugen. Trotz der anfänglichen Nervositität gewannen wir dank Ehrgeiz und Kampf mit 3:2. Zu Fuss ging es zurück zum Gynasium. Die mitgereisten Eltern halfen uns, das Schlafquartier einzurichten. Fünf Papis schliefen mit den 17 Kindern im Schulzimmer. Der Rest unserer Gruppe übernachtete im Hotel.

Den Samstagmorgen gingen wir gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück an. Um 9:30 Uhr gingen wir mit Zuversicht und grosser Vorfreude zum Platz, wo wir um 11:30 Uhr gegen England spielten. In diesem Spiel wurde uns eine Lektion erteilt. Wir verloren mit 0:7. Auch wir Trainer mussten eingestehen, dass England klar die bessere Mannschaft war. Die Enttäuschung beim Team wich, als ich ihm erklärte, dass ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Spanien reichte, um dennoch in den 1/8-Final zu kommen. Dieses Spiel begann um 13:30 Uhr. Unser Team zeigte grossen Siegeswillen und drückte auf das gegnerische Tor, was mit einem 2:0 Sieg belohnt wurde. Die Freude, bei den 16 besten Teams dabei zu sein, war gross. Im 1/8-Final wartete um 15:30 Uhr Kolumbien. Unser Gegner war uns in allen Belangen überlegen. Wir verloren das Spiel mit 0:5. In meiner 2-jährigen Zeit als Trainer habe ich bei den Jungs noch nie so traurige und enttäuschte Gesichter gesehen.

Zurück im Gymnasium analysierten wir gemeinsam das Spiel. Dann holten wir Pizza und Past und assen gemeinsam im Hof. Daraus resultierte ein toll gemeinsamer Abend. Wir gingen früh ins Bett, da wir am Sonntag um 8:30 Uhr das erste Rangierungsspiel austrugen.

Am Sonntag regnete wie aus Kübeln. Die Spiele wurden um eine Stunde verschoben. Und tatsächlich hörte der Regen kurz vor Spielbeginn auf. Das Spiel gegen Russland verlangte von den Jungs alles ab. Die Entscheidung fiel in der letzten Sekunde mit dem 0:1 gegen uns. Unsere Jungs haben jedoch so gut gekämpft, dass sich die Enttäuschung in Grenzen hielt. Unser letztes Spiel trugen wir um 11:10 Uhr gegen den Iran aus. Wir waren den vielen mitgereisten Eltern etwas schuldig und liessen das Team offensiv starten, was uns früh eine 2:0 Führung brachte. Kur vor Schluss konnten wir sogar noch das vielbejubelte 3:0 nachlegen. Mit einem kleinen Weltpokal für den 13. Schlussrang und vielen unvergesslichen Erinnerungen fuhren wir im Car zurück in die Schweiz.

Besonders bedanken für die Unterstützung möchte ich mich bei: Marco Volmar, Thomas Niederer, Goran Bulatovic und Nuno Giumaras.

Mario Galanti, Trainer Junioren F

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